Der Dünsberg

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Mit diesem Anblick grüßt der Dünsberg die Bewohner und Besucher (Foto Lindemann)

Der Dünsberg ist der zentrale Mittelpunkt in Biebertal und mit 498 Metern auch der höchste Punkt des Ortes. Er bildet eine inselartige Erhebung in ansonsten flachwelliger Landschaft und ist schon in 40-50km Entfernung sichtbar. Aus diesen Grunde war er schon 1867 in die preußische Landvermessung einbezogen. Ein Stein im Innern des Dünsbergturmes erinnert daran. Der kegelartige Berg besteht aus Kieselschiefer, der von etwa 360 Millionen Jahren entstand. Besiedelungen sind bereits seit der Jungsteinzeit und er Bronzezeit nachgewiesen. Seit 800 vor Christus wurde der Berg systematisch besiedelt; im 3. Jahrhundert entstand die heute noch sichtbare Ringwallanlage zum Schutz der etwa 2000 Einwohner, die einen intensiven Eisenabbau betrieben. Warum und wohin die Bewohner dieses keltischen Oppidum einige Jahrzehnte vor unserer Zeitrechnung plötzlich verschwanden, darüber gibt es nur Vermutungen.

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Der Dünsberg in keltischer Zeit
ohne Wald mit deutlich sichtbaren Ringwällen 
(Bild mit freundlicher Genehmigung des Autors)


Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts werden am Dünsberg Ausgrabungen vorgenommen. Die Fundstücke werden im im Keltenkeller im Rathaus ausgestellt. Unterhalb des Berges gibt es seit 2006 das Keltengehöft, einen Nachbau mehrerer Häuser, sowie einem Kräutergarten. Führungen können gebucht werden. Seit 2003 gibt es am Dünsberg einen Kunstweg mit Skulpturen von einheimischen Künstlern, ergänzt durch Kunstwerke von Schülern. Drei ausgewiesene Mountain-Bike-Trails führen um und auf den Berg.

Alter Aussichsturm mit Gaststätte
Dünsberg Raststätte
des Dünsberg Vereins
Fernmeldeturm auf dem Dünsberg

Der Dünsbergturm wurde 1899 als Aussichtsturm errichtet und mehrfach erhöht bis auf jetzt 24m. er beherbergt ein gut besuchtes Ausflugslokal. Der daneben stehende Fernmeldeturm der Deutschen (Bundes)Post existiert seit 1978

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